Widerruf & Erstattung
Aktuell nur unverbindliche Anfragen
Das Anfrageformular begründet keinen kostenpflichtigen Vertrag und keine Zahlung. Diese Informationen betreffen mögliche spätere, gesondert geschlossene Dienstleistungsverträge. Sie ersetzen noch keine auf den konkreten Vertrag abgestimmte Widerrufsbelehrung.
Spätere Fernabsatzverträge
Bei Verbraucherverträgen über Dienstleistungen im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen besteht grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht ab Vertragsschluss. Vollständige Belehrung und Musterformular sind vor Vertragsschluss bereitzustellen; die Vertragsbestätigung muss auf einem dauerhaften Datenträger erfolgen. Dies gilt für Verbraucher, nicht für Behörden als Auftraggeber. Für bestimmte soziale Dienstleistungen bestehen gesetzliche Ausnahmen (§ 312 Abs. 2 Nr. 9 BGB); die Einordnung richtet sich nach der konkreten Leistung, nicht allein ihrer Bezeichnung.
Erstattung und früher Leistungsbeginn
Bei wirksamem Widerruf werden erhaltene Zahlungen innerhalb der gesetzlichen Frist von 14 Tagen grundsätzlich mit demselben Zahlungsmittel und ohne Erstattungsgebühr zurückgezahlt. Wertersatz für bereits erbrachte Dienste setzt die gesetzlichen Voraussetzungen voraus, insbesondere ein ausdrückliches Verlangen nach vorzeitigem Beginn und ordnungsgemäße Information. Die Wahl eines Termins ist keine Zustimmung zum Verlust des Widerrufsrechts. Ein Erlöschen nach vollständiger Leistung setzt ebenfalls die gesetzlichen Voraussetzungen voraus.
Eine Erklärung übermitteln
Ein Widerruf kann durch eine eindeutige Erklärung an die im Impressum genannten Kontaktdaten erfolgen. Ein Muster ist nicht verpflichtend. Beispiel: Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über [Dienstleistung], abgeschlossen am [Datum]. Name, Anschrift, Datum; Unterschrift nur bei Mitteilung auf Papier.
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Stand: 04.10.2026